Der Jim Corbett Nationalpark gehört zu den bekanntesten Zielen in ganz Indien und ist auch deshalb während der Saison gut besucht. Weil uns der Schutz dieses Nationalparks am Herzen liegt, findet ihr im Folgenden Verhaltensregeln, auf die ihr achten solltet:
- Absolute Ruhe bei Tiersichtungen: Sobald eine Großkatze, eine Elefantenherde oder andere Wildtiere gesichtet werden, sollte im Jeep nur noch geflüstert werden. Laute Geräusche, plötzliche Bewegungen oder lautes Rufen stressen die Tiere und vertreiben sie oft schlagartig.
- Niemals den Jeep verlassen: Das Aussteigen aus dem Fahrzeug ist im gesamten Kerngebiet des Nationalparks strengstens verboten. Die einzige Ausnahme sind offiziell dafür ausgewiesene Rastplätze oder die Lodges selbst. Der Dschungel ist ein wilder Lebensraum, kein Zoo.
- Kein Müll im Dschungel (Pack it in, pack it out): Alles, was in den Park hineingebracht wird (Plastikflaschen, Snackverpackungen etc.), muss im Jeep wieder mit nach draußen genommen werden. Plastikmüll stellt eine tödliche Gefahr für die Tierwelt dar.
- Keine bunten Farben tragen: Für die Safari empfiehlt sich Kleidung in gedeckten, natürlichen Tönen wie Khaki, Olivgrün, Braun oder Beige. Knallige Farben (wie Rot, Gelb oder Neonfarben) signalisieren den Tieren Gefahr und beeinträchtigen das natürliche Verhalten der Tierwelt.
- Fütterungsverbot: Es ist strikt untersagt, Tiere (auch Vögel oder Affen am Wegesrand) zu füttern. Dies verändert ihre natürlichen Jagd- und Suchinstinkte und kann zu gefährlichen Annäherungen an den Menschen führen.
- Rauch- und Feuerverbot: Das Rauchen ist auf den Safaris komplett verboten. Eine achtlos weggeworfene Glut kann in den trockenen Graslandschaften (Chaurs) oder Salwäldern verheerende Waldbrände auslösen.
- Den Anweisungen des Guides folgen: Die lokalen Naturführer und Fahrer kennen den Dschungel und das Verhalten der Tiere in- und auswendig. Ihre Anweisungen bezüglich Sicherheit und Mindestabstand zu den Tieren sind Gesetz.

